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Wir haben heute Morgen lange überlegt, ob wir noch zum Scottsbluff NM fahren sollten oder
direkt weiter nach Süden. Nach langem Hin und Her entschieden wir uns gegen das NM und für
die Fahrt nach Süden. Aus Ermangelung einer Straßenkarte von Nebraska war es wie schon in
Idaho gar nicht so einfach die richtige Straße nach Süden zu finden, aber nach einigem
Suchen fanden wir sie doch – und diesmal ohne stundenlange Irrfahrt :applaus:.
Über die elendig lang gerade aus führende SR71 landeten wir irgendwann auf dem I80. Hier
stand doch tatsächlich der Yellowstone schon wieder auf den Entfernungstafeln, aber nein,
da durften wir nicht wieder hin, wir bogen auf die I25 ab Richtung Loveland. In Loveland
angekommen, steuerten wir erstmal die örtliche Outlet-Mall an. Ich wollte mal wieder etwas
shoppen, aber im Endeffekt hatte Danilo mal wieder mehr eingekauft als ich :blecken:.
So genug von Zivilisation, wir wollten wieder in die Natur und steuerten direkt „Estes Park“,
am Fuße des Rocky Mountains NP an. Na ja, das mit dem Verlassen der Zivilisation hat wohl
nicht so geklappt, denn auf Grund des Wochenendes war wohl halb Denver hier draußen.
Dementsprechend voll war es. Zum Glück hatten wir auf dem KOA in Estes Park vorher
reserviert, denn schon um diese frühe Uhrzeit hang „No Vacancy“ an fast allen Hotels/Motels.
Jetzt aber los in den Park. Im Visitor Center besorgten wir uns aktuelles Kartenmaterial und
nahmen Kurs auf den Bear Lake. Auf der Zufahrt standen schon immer Schilder, daß der obere
Parkplatz belegt sei und man weiter unten parken sollte, um den Bus zu nehmen. Wir sagten
uns, daß wir unten immer noch parken könnten, und so fuhren wir erst mal bis hoch, und siehe
da, da waren noch einige Parklücken frei :lachen4:.
Wir packten alles zusammen und starteten auf den direkt am Parkplatz beginnenden Rundweg um
den „Bear Lake“. Impressionen rund um den See und vom See selbst:
Als zweiten Trail wollten wir zum „Nymph Lake“. Da Danilo hier das Stativ mitnehmen wollte,
es aber noch im Auto lag, ging ich schon mal langsam vor und er holte das Stativ. Kurz
bevor ich den See erreichte, schnaufte es schon hinter mir und Danilo hatte mich eingeholt.
Jetzt brauchte er erstmal eine Pause und wir setzten uns ans Ufer des Sees und ließen die
Ruhe auf uns wirken.
Zum nächsten See, dem „Dream Lake“ gingen wir allerdings nicht mehr, die Höhe war bei mir
doch zu spüren und so kehrten wir wieder um. Auf dem Rückweg liefen wir weiter zu den
„Alberta Falls“. Hier spazierten wir wieder durch den schönsten Herbstwald, bevor sich
endlich die Fälle vor uns auftaten.
Die Beine taten uns so langsam weh, also genug gelaufen und Zeit wieder Richtung Estes
Park aufzubrechen. Am „Moraine Park“ hielten wir noch kurz an, denn dort kann man gut Elks
beobachten, wenn auch heute nur aus weiter Ferne.
Inzwischen knurrten auch schon unsere Mägen und so fuhren wir zurück in den KOA, wo Danilo
dann schnell das Feuer im Grill anheizte und leckere Spaghetti kochte.
Am wärmenden Feuer verbrachten wir noch eine ganze Zeit, bevor wir uns in die Cabin
zurückzogen und vom nächsten Tag träumten.
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